Rörig fordert höhere Einmalzahlungen für Opfer schweren Missbrauchs


Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung Johannes-Wilhelm Rörig fordert die katholischen Bistümer auf, höhere Einmalzahlungen an Opfer schweren sexuellen Missbrauchs zu zahlen. Auf der Herbst-Vollversammlung in Fulda hatten die katholischen Bischöfe im September ein neues System für die Einmalzahlungen beschlossen, das Zahlungen bis zu 50.000 Euro im Einzelfall vorsieht.

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. „Es gibt mit hoher Sicherheit Fälle schweren sexuellen Missbrauchs, für die dieser Betrag inakzeptabel erscheint“, sagte der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der „Augsburger Allgemeinen“ (Freitag).

Das Regelwerk für das neue Verfahren ist noch nicht veröffentlicht. Ende September auf der Herbst-Vollversammlung hieß es, das Dokument solle innerhalb der nächsten Wochen erscheinen. Rörig sagte, wenn es eine Deckelung der Einmalzahlungen geben sollte, sollte das letzte Wort dazu hoffentlich noch nicht gesprochen sein.

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