Säbelzahnkatzen im genetischen Spiegel


Sie waren ausdauernd und jagten vermutlich im Rudel: Diese und weitere Merkmale spiegeln sich im Erbgut der Scimitarkatzen wider, berichten Forscher. Es handelt sich dabei um Vertreter aus der Gruppe der Säbelzahnkatzen, die einst auch durch das eiszeitliche Europa streiften. Aus den Analysen des rekonstruierten Genoms einer im Permafrost konservierten Scimitarkatze geht zudem hervor, dass diese Raubtiere offenbar recht große Bestände bildeten und nur entfernt mit den modernen Vertretern der Katzen verwandt waren.

wissenschaft.de

Bild: Universität Kopenhagen

Die auch in Europa verbreiteten Vertreter der Säbelzahnkatzen könnten Beutetiere durch ihre Ausdauer zur Strecke gebracht haben, geht aus genetischen Hinweisen hervor.

Die buchstäblich herausragenden Reißzähne sind ihr Markenzeichen: Die Säbelzahnkatzen gehören zur Prominenz der eiszeitlichen Megafauna. Die erfolgreichste Gattung dieser Gruppe bildete dabei Homotherium. Diese auch Scimitarkatzen genannten Räuber waren auf fünf Kontinenten vertreten und durchstreiften die Erde im Pleistozän über Jahrmillionen hinweg. Am Ende der letzten Eiszeit starben sie dann allerdings gemeinsam mit Mammut und Co aus.

weiterlesen