Vor Präsidentenwahl in den USA: erhebliche konfessionelle Unterschiede


US-amerikanische Gläubige sind mit Blick auf die Präsidentenwahl am 3. November tief gespalten. Eine Umfrage zeigt große Unterschiede je nach Konfession, Religion, ethnischer Zugehörigkeit und Herkunft.

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Einer am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center zufolge wollen 78 Prozent der weißen Evangelikalen, 53 Prozent der gemäßigten weißen Protestanten und 52 Prozent der weißen Katholiken für den amtierenden Präsidenten Donald Trump stimmen. Schwarze Protestanten (90 Prozent) und Katholiken lateinamerikanischer Herkunft (67 Prozent) stehen auf Seiten des demokratischen Herausforderers Joe Biden.

Jüdische Wähler eher für Biden

Mit großer Mehrheit für Joe Biden sprechen sich jüdische US-Amerikaner (70 Prozent) aus, Menschen ohne religiöse Bindung (62 Prozent) sowie Atheisten und Agnostiker (83 Prozent). Für die Erhebung wurden 10.543 US-Amerikaner befragt. Pew-Mitarbeiter Gregory Smith erklärte, die Zustimmungswerte bei weißen Protestanten und Katholiken für Trump seien im Laufe der vergangenen vier Jahre konstant hoch geblieben.

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