Drei Kurden in Kerkûk vom IS hingerichtet


Vor zwei Tagen wurden in Kerkûk in einem ausgebrannten Fahrzeug die Leichen von drei jungen Kurden entdeckt. Wie die Autopsie ergab, wurden sie zuvor erschossen. Inzwischen hat sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ zu der Tat bekannt.

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Durch die im vergangenen Herbst begonnene türkische Invasion im Norden von Syrien ist der IS massiv gestärkt worden.

In Kerkûk (Kirkuk) sind drei junge Kurden von der dschihadistischen Terrormiliz „Islamischer Staat“ hingerichtet worden. Bei den Opfern handelt es sich um Bewohner des Dorfes Şawgêr im nördlich der zwischen dem Irak und der südkurdischen Regionalregierung umstrittenen Stadt gelegenen Bezirk Şiwan (Shwan), die Brüder Aram und Harêz Mustafa Muhammad sowie ihren Cousin Pêşawa Abdulrahman Muhammad. Am Montag wurden sie bereits beerdigt.

Wie die in Südkurdistan ansässige Nachrichtenagentur RojNews berichtete, wurden die Leichen der Männer am vergangenen Samstag in ihrem ausgebrannten Fahrzeug in einem benachbarten Dorf entdeckt. Dort seien sie auf der Suche nach verloren gegangen Tieren ihrer Schafsherde gewesen. Die Autopsie der Leichen habe ergeben, dass die jungen Männer zuvor erschossen wurden.

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