Erzbistum verliert bei Finanzgeschäften 600.000 Euro


Nicht nur der Vatikan, auch das italienische Erzbistum Pesaro an der Adriaküste hat bei Finanzgeschäften Geld verloren. Wie Medien berichteten, verlor die Diözese 616.000 Euro, die sie in Liechtenstein investiert hatte.

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Erzbischof Piero Coccia habe Zivilklage eingereicht; ihr würden aber wenig Chancen eingeräumt. Den Angaben zufolge investierte das Bistum 2003/2004 in Fonds der ValorLife-Lebensversicherungs AG. 2010 aber, als die Policen ausliefen, habe ValorLife trotz mehrfacher Forderungen nicht gezahlt. Wohl aus Sorge um einen öffentlichen Skandal habe das Erzbistum erwogen, keine Klage einzureichen.

Die Zeitung „Il Resto di Carlino“ zitierte den Anwalt des Erzbistums, wonach dieses nicht in konservative Lebensversicherungen mit garantierten Erträgen investiert, sondern Verträge über hochspekulative Investitionen abgeschlossen habe. Die ValorLife habe dabei „sämtliche gesetzlichen Vorgaben“ einer entsprechenden Beratung unterlassen.