Tödliche Kaskade


Als fast alles Leben starb: Das schlimmste Massenaussterben der Erdgeschichte war das Ergebnis einer ganzen Kaskade fataler Ereignisse, wie eine Studie enthüllt. Vor 252 Millionen Jahren schleuderten erst Vulkane in Sibirien Unmengen CO2 in die Luft, was das Klima aufheizte und die Meere versauern ließ. Dann spülte verstärkte Gesteinsverwitterung Nährstoffe ins Meer, destabilisierte die Stoffkreisläufe und verursachte Sauerstoffmangel.

scinexx

©Dawid Adam Iurin, PaleoFactory/ Sapienza Universität Rom

Das schlimmste Massenaussterben der Erdgeschichte wurde von einer Kaskade fataler Ereignisse ausgelöst.

Vor 252 Millionen Jahren wäre das irdische Leben fast zum Erliegen gekommen. Denn am Ende des Perm-Zeitalters starben drei Viertel der Landlebewesen und 95 Prozent der Meeresbewohner innerhalb kurzer Zeit aus. Als Ursache galten schon länger Vulkanausbrüche in den Sibirischen Trapps, die große Mengen an Treibhausgasen freisetzten. Dies veränderte das Klima und ließ die Meere versauern. Unklar blieb allerdings, inwieweit auch andere Ereignisse wie das Auftauen von Methanhydraten oder Massenvermehrungen von methanerzeugenden Bakterien an der Katastrophen beteiligt waren.

weiterlesen