Bullshistic: Papst kritisiert „Alltagsatheismus“


Der Papst hat bei der Generalaudienz am Mittwoch einen „Alltagsatheismus“ unter Gläubigen kritisiert. Wer täglich viele Rosenkränze bete, aber dennoch Hass gegen andere hege, handele nicht konsequent, sagte Franziskus.

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In der vatikanischen Audienzhalle mahnte er, „nicht der Versuchung der Gottlosigkeit zu verfallen“. Wenn jemand behaupte, Gott zu lieben, zugleich aber den Bruder hasse, dann „ist er ein Lügner“, so das Kirchenoberhaupt.

Papst verzichtet auf Kontakt

Die Audienz fand wegen steigender Corona-Infektionszahlen in Italien unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt. Der Papst verzichtete wie in der Vorwoche auf näheren Kontakt zu den Gläubigen.

Er wolle damit das Infektionsrisiko für alle vermindern, sagte Franziskus zu Beginn der Audienz. „Es tut mir leid, das zu tun, aber es ist zu eurer Sicherheit.“ Im Anschluss begrüßte er einige kirchliche Würdenträger ohne Mundschutz und mit Handschlag.