Dunkle Materie: Milliarden Mikropendel als Sensoren?


Gravitation als Fahndungshelfer: Eine neue Art Detektor könnte den Teilchen der Dunklen Materie auf die Spur kommen. Er bestünde aus einer Milliarde winzigen Pendeln oder fallenden Messkügelchen. Fliegt ein Dunkle-Materie-Teilchen an ihnen vorbei, werden sie abgelenkt. Anders als alle bisherigen Experimente weist ein solcher Detektor die Dunklen-Materie-Teilchen über die einzige Eigenschaft nach, die sie definitiv besitzen: ihre Schwerkraftwirkung auf die normale Materie.

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©NIST

Eine Milliarde Minisensoren könnten die Schwerkraftwirkung eines passierenden Dunkle-Materie-Teilchens detektieren.

Noch immer ist völlig unklar, woraus die Dunkle Materie besteht. Denn keinem Detektor oder Experiment ist es bislang gelungen, ihre Teilchen nachzuweisen. Der Grund dafür: Obwohl diese unsichtbare Materieform überall vorkommt – auch in unserer Milchstraße und in unserem Sonnensystem – interagiert sie kaum mit der normalen Materie – und damit auch nicht mit Detektoren. Einzig ihre Schwerkraftwirkung verrät ihre Existenz.

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