EU-Gelder für Rechtsextreme


Mit Mitteln des Europäischen Parlamentes förderte der NPD-Mann Udo Voigt das Erscheinen eines Newsletters, der zur Unterstützung einer Holocaust-Leugnerin aufrief.

tachles.ch

Der Newsletter «Nation in Europa», vertrieben vom Verlag des deutschen Neonazis Thorsten Heise, erhielt 2018 Gelder der Europäischen Union EU, insgesamt 34‘565 Euro.

Den Geldfluss organisierte Udo Voigt, einst Vorsitzender der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands NPD, von 2014 bis 2019 fraktionsloses Mitglied des Europäischen Parlaments.
Doch erst das Öffentlichkeitsprinzip schaffte nun Klarheit, dass der NPD-Vertreter die EU-Gelder organisierte, um Holocaust-Leugner zu unterstützen. Dies berichtet der englischsprachige Online-Newsletter «EUobserver», der in Brüssel erscheint. An die Unterlagen kam die Redaktion erst, als sie sich auf das Recht auf freien Informationszugang berief. Zuerst hatte sich ein EU-Beamter geweigert, offenzulegen wofür das Geld verwendet wurde.

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