Ex-Mitglieder werfen „People of Praise“ sexuellen Missbrauch vor: Wenige Tage vor der Abstimmung um US-Richterposten


Ehemalige Mitglieder der „People of Praise“ beschuldigen die ökumenische US-Gemeinschaft, sexuellen Missbrauch in ihren Reihen zu vertuschen. Der Bericht kommt kurz vor der Abstimmung im US-Senat über die Besetzung der vakanten Richterstelle am Supreme Court.

DOMRADIO.DE

Wie die US-Ausgabe des „Guardian“ am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf Aussteiger berichtet, soll es mehr als zwei Dutzend Betroffene geben, die unter emotionalen Traumata litten. In mindestens einem Fall liege sexueller Missbrauch vor. Zum Schutz der Informanten bleiben diese anonym. Laut „Guardian“ lässt die Organisation die Vorwürfe derzeit durch eine Anwaltskanzlei prüfen.

Wenige Tage vor der Abstimmung

Der Bericht kommt wenige Tage vor der Abstimmung im US-Senat über die Besetzung der vakanten Richterstelle am Supreme Court, für die Präsident Donald Trump die konservative Bundesrichterin Amy Coney Barrett nominiert hat. Barrett gehört den „People of Praise“ an, die als ökumenische Gemeinschaft nicht der katholischen Kirche untersteht. Ihr Vater hatte dort eine Führungsposition.

weiterlesen