US-Botschaft warnt vor „möglichen Terroranschlägen“ in der Türkei


Die US-Botschaft in Ankara soll „glaubhafte Berichte“ über geplante Terroranschläge und Entführungen haben. Deshalb stellt sie die Visa-Vergabe ein.

DER TAGESSPIEGEL

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Die US-Botschaft in der türkischen Hauptstadt Ankara warnt vor Terroranschlägen und Entführungen.

Die US-Botschaft in der türkischen Hauptstadt Ankara hat nach eigenen Angaben „glaubhafter Berichte über mögliche Terroranschläge“ auf ausländische Bürger, vor allem aus den USA, erhalten. Das teilte die Botschaft in einer Erklärung auf ihrer Website mit. Die Berichte würden mehrere Orte in der Türkei einschließen, auch die Botschaft in Ankara.

Laut der Berichte seien mögliche Terroranschläge und Entführungen geplant. US-Bürger seien angehalten, besonders achtsam zu sein an Orten, wo sich US-Amerikaner und andere ausländische Bürger aufhalten. Die Warnung beziehe sich vor allem auf große Bürogebäude und Einkaufszentren, teilte die US-Botschaft in Ankara mit.

Aufgrund der Berichte stellt die USA ihre Visa-Vergabe in der Türkei vorübergehend ein. Die Einstellung der Visa-Dienste betrifft demnach alle diplomatischen Vertretungen in dem Land, neben der Botschaft auch die Konsulate in Istanbul, Adana und Izmir.