Trump-Doku „Im Wahn“: Düstere Prophezeiung


Die Langzeitbeobachtung „Im Wahn – Trump und die Amerikanische Katastrophe“ geht über eine Reportage zur Lage in den USA weit hinaus.

Kurt Sagatz | DER TAGESSPIEGEL

Wie haben die Anhänger von Donald Trump wohl die Bilder auf der Empore des Weißen Hauses aufgenommen? Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist nach seiner Corona-Infektion gerade aus dem Walter-Reed-Krankenhaus ins Weiße Haus zurückgekehrt, nestelt sich seine Maske vom Gesicht und steht dort schwer atmend, aber entschlossen dreinblickend. Später spricht er von göttlichen Wundern bei seiner Heilung.

Mit diesen Bildern endet der Vorspann zur Langzeitreportage „Im Wahn – Trump und die Amerikanische Katastrophe“, die von der ARD am Montagabend ausgestrahlt wird. Trumps Umgang mit der Corona-Pandemie, er wird in dem Film des Ex-„Spiegel“-Chefredakteurs Klaus Brinkbäumer und des Dokumentarfilmer Stephan Lamby, auch im weiteren Verlauf eine hervorgehobene Rolle spielen.

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