Katar kündigt nach Zwangsuntersuchung von Frauen Ermittlungen an


Nachdem auf dem Flughafen in Doha ein Säugling gefunden worden war, wurden bei Passagierinnen zwangsweise gynäkologische Untersuchungen durchgeführt

DERSTANDARD

Nach gynäkologischen Zwangsuntersuchungen von Passagierinnen auf dem Flughafen in Doha hat die Regierung von Katar Ermittlungen angekündigt. Katar bedauere „jegliches Leid und jede Beeinträchtigung persönlicher Freiheiten von Reisenden durch diese Aktion“, hieß es am Mittwoch.

Unterdessen teilte die australische Außenministerin Marise Payne mit, dass Frauen aus insgesamt zehn Flugzeugen den Zwangsuntersuchungen unterzogen worden seien. Anlass war die Entdeckung eines in Plastik gewickelten Säuglings auf einer Flughafentoilette.

Frauen aus zehn Flugzeugen betroffen

Mehrere Flugreisende, darunter Australierinnen, waren Anfang des Monats aus einer Maschine von Qatar Airways geholt und auf Anzeichen für eine kürzlich erfolgte Niederkunft untersucht worden.

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