Fracking erhöht radioaktive Belastung der Luft


Unsichtbare Kontamination: Fracking-Anlagen setzen nicht nur schädliche Gase und Chemikalien frei, sie erhöhen auch die radioaktive Belastung der Luft. Denn bei der unkonventionellen Erdöl- und Erdgasförderung wird Radon frei, dessen radioaktive Zerfallsprodukte sich im Feinstaub anreichern. Leewärts der Anlagen ist die partikuläre Radioaktivität der Luft daher messbar erhöht, wie Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“ berichten.

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Fracking-Anlagen, wie hier in den USA, geben nicht nur schädliche Gase und Chemikalien ab, sie erhöhen auch die radioaktive Belastung der Luft. ©sasacvetkovic33/ iStock

Die Förderung unkonventioneller Erdgas- und Erdölvorkommen durch hydraulic Fracturing – kurz Fracking – hat den USA in den letzten Jahren einen Boom billiger fossiler Brennstoffe beschert. Doch das günstige Öl und Gas hat einige Schattenseiten -vor allem für die Menschen, die im Umfeld der Förderanlagen leben küssen. Denn durch Lecks in Tanks und Leitungen treten gesundheitsschädliche Gase aus und auch die im Spülwasser eingesetzten Chemikalien sind teilweise giftig.

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