Gericht: Maskenpflicht gilt auch für Priester


Ein Priester wollte sich per Eilantrag gegen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Gottesdienst wehren. Doch das Verwaltungsgericht Frankfurt widersprach der Begründung des Geistlichen – und lehnte ab.

katholisch.de

Die von der Stadt Frankfurt am Main am 15. Oktober angeordnete Maskenpflicht bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften gilt auch für einen katholischen Priester. Der Eilantrag des Geistlichen gegen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Gottesdienst sei abgelehnt worden, teilte das Verwaltungsgericht Frankfurt am Dienstag mit. Gegen den Beschluss kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel eingelegt werden. (AZ: 5 L 2749/20.F)

Der Priester hatte laut Gericht geltend gemacht, dass in allen katholischen Gottesdiensten die Corona-Schutzbestimmungen beachtet würden und den Gläubigen im Vergleich zu anderen Glaubensgemeinschaften lediglich eine passive Teilhabe zukomme. Die räumlichen Gegebenheiten böten mithin ausreichend Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

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