Menschenrecht Meinungsfreiheit


Menschen wie Badawi gebührt Respekt und Anerkennung für ihren aussichtslos erscheinenden Kampf. Die Kolumne.

Klaus Staeck | Frankfurter Rundschau

Plakate zur Freilassung des Menschenrechtlers und Bloggers Raif Badawi. ©TOBIAS SCHWARZ

Es war schon ein Akt der Verzweiflung, als rund 50 deutsche PEN-Mitglieder jüngst an den Bundespräsidenten und die Bundesregierung appellierten, sich unverzüglich für das Überleben und die Freilassung des Menschenrechtlers und Bloggers Raif Badawi einzusetzen.

Nach sieben Jahren Haft im saudischen Briman-Gefängnis von Dschidda, nach mehreren Folterungen, Hungerstreiks und einem desolaten Gesundheitszustand sollte nun jeder politische Kontakt mit saudi-arabischen Politikern davon begleitet sein, Badawis sofortiges Haftende und die Ausreise zu seiner im kanadischen Exil lebenden Familie zu fordern.

Der Sacharow-Preisträger wurde inzwischen selbst zum Namensgeber eines Preises, den die Friedrich-Naumann-Stiftung mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels an mutige Journalisten vergibt, die für die Wahrung der Menschenrechte kämpfen.

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