Erzapostel Woelki würde bei erwiesener Vertuschung zurücktreten


Die Kölner Missbrauchsstudie habe das Ziel, Verantwortliche zu benennen. „Davon ist Kardinal Woelki nicht ausgenommen und er wird sich seiner Verantwortung stellen und Konsequenzen ziehen, sofern die notwendig werden“, so das Erzbistum.

katholisch.de

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki würde von seinem Amt zurücktreten, wenn die von ihm in Auftrag gegebene Missbrauchsstudie nachweisen würde, dass er an Vertuschungen beteiligt war. Das Erzbistum Köln bestätigte am Donnerstag einen Bericht des „Kölner Stadt-Anzeigers“, wonach der Kardinal dies im November 2018 vor dem Diözesanpastoralrat geäußert hatte. Die Studie habe das Ziel, Verantwortliche zu benennen. „Davon ist Kardinal Woelki nicht ausgenommen und er wird sich seiner Verantwortung stellen und Konsequenzen ziehen, sofern die notwendig werden“, so das Erzbistum.

Der Stadt-Anzeiger zitierte einen Sitzungsteilnehmer, wonach der Kardinal „in seiner ihm manchmal eigenen lockeren Weise“ ausgeführt habe, dass keine Rücksichten genommen werden könnten und eine „lückenlose Aufklärung“ erforderlich sei. Wenn man ihm eine Beteiligung an Vertuschung nachweisen könne, müsse „das Domkapitel eben neu wählen“.

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