Kirchen wollen trotz Einschränkungen Gottesdienste feiern – Beten bis der Arzt kommt

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Mit den Beschlüssen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind weitreichende Einschränkungen verbunden. Gottesdienste bleiben aber möglich. Die Kirchen in Niedersachsen und Bremen begrüßen das und feilen an ihren Hygienekonzepten.

evangelisch.de

Die evangelischen Kirchen in Niedersachsen und Bremen wollen trotz der neu beschlossenen harten Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie auch weiterhin Gottesdienste in Kirchen feiern. „Auch bleiben viele Kirchen als Orte des stillen Gebets geöffnet, um Menschen gerade in dieser Situation einen Raum der seelischen Stärkung zu eröffnen“, sagte der Sprecher der hannoverschen Landeskirche, Benjamin Simon-Hinkelmann, am Donnerstag auf epd-Anfrage. Dabei würden die Hygienekonzepte noch einmal verschärft.

Anders als noch im Frühjahr sehen die Vereinbarungen von Bund und Ländern zu den neuen Beschränkungen diesmal keine Verbote von Gottesdiensten vor. Wichtig sei, dass auch kirchliche Angebote für Kinder, Kranke und Senioren weiter möglich seien, unterstrich Simon-Hinkelmann. Dazu zählten die Seelsorge in Altenpflegeheimen und Krankenhäusern sowie Begegnungsangebote für Kinder und Jugendliche.

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