Für Esoterikstar Christina von Dreien ist Corona eine Chance und nur «halb so schlimm»


Gleichzeitig behauptet der Toggenburger Teenager, das Coronavirus sei von dunklen Mächten in die Welt gesetzt worden.

Hugo Stamm | watson.ch/Sektenblog

Esoterikstar Christina von Dreien sieht das Coronavirus als Chance. screenshot: youtube

Man starrt ungläubig auf den Bildschirm und versteht die Welt nicht mehr. Da sitzt ein verängstigt wirkender Teenager mit scheuen Rehaugen, stammelt in «Hauchdeutsch» unfertige Sätze ins Mikrophon und erklärt uns die Welt samt dem Universum. Und die esoterische Gemeinde in den deutschsprachigen Ländern hängt ihr gebannt an den Lippen.

Willkommen im Kosmos der 18-jährigen Christina von Dreien, die eigentlich Meier heisst.

Die neue esoterische Heilsbringerin spendet ihrer Fangemeinde Trost in den Corona-Zeiten. Schon früh hatte sie erkannt, dass das Problem mit dem Virus auch ein Fall für sie als angeblich hellsichtiges, hellfühlendes und spirituell hochentwickeltes Medium ist. Treuherzig verkündete sie zu Beginn der Pandemie, dass alles nur halb so schlimm sei.

Ihr müsst keine Angst haben, schrieb der 18-jährige Esoterikstar aus dem Toggenburg im Newsletter mit dem Titel «Corona als Chance» im März. Und wörtlich: «Dass man das Coronavirus als so gefährlich darstellt, hat aus meiner Sicht damit zu tun, dass man die Menschen in Panik versetzen möchte. So sinkt die Schwingung überall und Angst macht bekanntlich manipulierbar.»

weiterlesen