Hundevielfalt schon in der Altsteinzeit


Forscher präsentieren neue Einblicke in die uralte gemeinsame Geschichte von Hund und Mensch: Sie haben das Erbgut aus 27 bis zu 11.000 Jahre alten Hundeskeletten untersucht. Dabei zeigte sich, dass es schon damals mindestens fünf verschiedene Abstammungslinien von Hunden gab, deren Erbe sich in späteren Rassen zu unterschiedlichen Anteilen mischte. Die Verbreitung der Hunde hängt dabei eng mit Wanderungsbewegungen der Menschen zusammen.

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Schädel eines etwa 11.000 Jahre alten Hundes. (Bild: E.E. Antipina)

Hunde gelten als die „besten Freunde“ des Menschen. Wahrscheinlich wurden sie bereits vor 25.000 bis 40.000 Jahren domestiziert – als erste Tierart überhaupt. Anders als beispielsweise Schweine, die mehrfach unabhängig voneinander in verschiedenen Teilen der Welt domestiziert wurden, gehen dem heutigen Erkenntnisstand zufolge alle Hunde auf eine einzige, heute wahrscheinlich ausgestorbene Linie von Wölfen zurück. Dennoch gab es bereits vor 11.000 Jahren eine erhebliche genetische Vielfalt, wie ein internationales Team um Anders Bergström vom Francis Crick Institute in London nun gezeigt hat.

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