Peterspfennig laut Kurienleiter „nicht geplündert“: Was geschah mit den Spenden?


In der Debatte um die Verwendung von Spenden stellt der Leiter der vatikanischen Vermögensverwaltung nun eines klar: Ein missglücktes Vatikan-Investment in eine Londoner Immobilie ging nicht zulasten des sogenannten Peterspfennigs.

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Die Spendengelder für die karitative Arbeit des Papstes seien „nicht geplündert“ worden, betonte Bischof Nunzio Galantino im Interview der Zeitung „Avvenire“ (Wochenende).

Unvorsichtigkeit oder betrügerische Handlungen?

Zwar habe das Staatssekretariat des Vatikan einen gewissen Teil des Peterspfennigs in die Anlage gesteckt, räumte Galantino ein. Die Verluste seien jedoch lediglich zulasten des Rücklagenfonds der obersten Kurienbehörde gegangen. Die Höhe dieser Verluste betrage rund 70 bis 165 Millionen Euro, so Galantino, seit Juni 2018 Leiter der vatikanischen Vermögensverwaltung Apsa. Die Justiz müsse nun prüfen, welche Fehler passiert seien – ob es sich um „Unvorsichtigkeit, betrügerische Handlungen oder etwas anderes“ handele.

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