Kirche aus dem vierten Jahrhundert steht zum Verkauf – bald Herberge?


Sie ist über 1.700 Jahre alt und wurde von der türkischen Regierung sogar als Kulturgut anerkannt. Nun könnte eine Kirche im türkisch-syrischen Grenzgebiet ihren Besitzer wechseln – erneut. Im Gespräch ist vor allem eine touristische Nutzung.

katholisch.de

Im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien steht eine Kirche aus dem vierten Jahrhundert zum Verkauf. Für den Preis von 7,25 Millionen türkische Lira (ca. 742.000 Euro) können Interessenten das syrisch-orthodoxe Gotteshaus des heiligen Johannes (Mor Yuhanon) in einem Vorort der türkischen Stadt Mardin erwerben, berichtete der Nachrichtendienst „Agenzia Fides“ am Wochenende unter Berufung auf lokale Medien. Im Gespräch sei vor allem eine Nutzung als Unterkunft für Touristen.

Das Bauwerk war 2009 von den türkischen Behörden als Kulturgut anerkannt worden. Es besteht aus zwei Gebetsräumen und enthält die Gräber zweier syrisch-orthodoxer Patriarchen. Aktuell befindet sich das Gotteshaus bereits in Privatbesitz und wurde zuletzt als Lagerhalle genutzt.

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