Für Berlin kein Staatsvertrag mit katholischer Kirche in Sicht: „Keine unüberbrückbaren Hindernisse“


Ein Staatskirchenvertrag mit der katholischen Kirche ist für den Berliner Senat derzeit „kein zentrales Thema“. Mit dem Erzbistum Berlin gibt es aber laut Kultursenator Klaus Lederer eine „vertrauensvolle Zusammenarbeit“.

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Es gebe keine „unmittelbaren Verhandlungen“, sagte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Dienstag in Berlin nach einem Treffen mit Erzbischof Heiner Koch und weiteren Spitzenvertretern des Erzbistums Berlin.

Berlin ist außer Hessen das einzige Bundesland ohne Staatsvertrag mit dem Heiligen Stuhl, der völkerrechtlichen Vertretung der katholischen Kirche. Geregelt sind die Beziehungen auf der Grundlage des „Abschließenden Protokolls“ von 1970 zwischen dem Senat und dem Bischöflichen Ordinariat in Berlin.

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