Bidens Weg ins Weiße Haus: Das passiert bis zum Einzug


Am 20. Januar des kommenden Jahres wird der neue US-Präsident vereidigt. Bis dahin müssen allerdings zahlreiche Fristen eingehalten werden. Das Vorgehen ist streng geregelt.

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Das Weiße Haus in Washington | Bildquelle: dpa

Der US-Präsident wird nicht direkt durch das Volk gewählt, sondern durch die Wahlleute in den Bundesstaaten. In mehreren Staaten läuft zur Stunde immer noch die Auszählung.

Sind alle Stimmen gezählt und von den Bundesstaaten beglaubigt, ist jeder Gouverneur oder jede Gouverneurin gesetzlich verpflichtet, so schnell wie möglich Dokumente mit dem Namen Certificates of Ascertainment (etwa: Erfassungszertifikate) vorzubereiten. Sie listen die Namen der Wahlleute und die Zahl der Stimmen je für den Wahlsieger und den Wahlverlierer auf. Die Zertifikate werden dann an den US-Bundesarchivar geschickt.

Bis zum 8. Dezember müssen Konflikte rund um die Wahl auf Ebene der einzelnen US-Staaten gelöst sein. Das heißt, bis dahin müssen alle Nachzählungen und Gerichtsstreitigkeiten über die Ergebnisse abgeschlossen werden.

Am 14. Dezember findet die Briefwahl der Wahlleute in ihren Staaten und im Regierungsbezirk District of Columbia statt. 33 Staaten und D.C. schreiben per Gesetz oder Parteibeschluss vor, dass die Wahlleute entsprechend der abgegeben Stimmen in ihrem Staat votieren müssen. In den anderen halten sie sich in der Regel auch daran.

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