Ohne EU-Genehmigung: Ungarn verhandelt über russischen Impfstoff

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Ungarn möchte einen russischen Corona-Impfstoff im eigenen Land herstellen. Die erste Lieferung soll noch in diesem Jahr ankommen.

Berliner Zeitung

Ungarn möchte in Zukunft einen russischen Corona-Impfstoff herstellen.  Foto: Imago Images / imageBROKER / FlorianxHiltmair

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie verhandelt Ungarn über den Erwerb einer Lizenz für die Herstellung eines russischen Impfstoffs im eigenen Land. Das bestätigte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto in einem Video, das er am Sonnabend bei Facebook postete. Die in Russland hergestellten Vakzine sollen bis dahin im großen Stil importiert werden. Die erste kleinere Lieferung soll bereits im Dezember in Ungarn eintreffen. Eine größere werde dann im Januar folgen, sagte Szijjarto.

Russland hat den weltweit ersten Corona-Impfstoff entwickelt, der unter dem Namen „Sputnik-V“ zur breiten Verwendung in der Bevölkerung zugelassen ist – gegen internationale Bedenken.

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