Frankreichs Bischöfe scheitern auf dem Rechtsweg: Einspruch abgewiesen – keine Gottesdienste, aber mehr Dialog


Die Zeiten sind schwierig für die Kirche in Frankreich. Sie steht im Fokus islamistischer Terroristen. Und nach der ersten Corona-Welle warf man ihr zu große Nachgiebigkeit vor. Deshalb sollte es diesmal anders laufen.

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Kalte Dusche für Frankreichs Bischöfe: Das oberste Verwaltungsgericht hat ihren Einspruch gegen die landesweite Aussetzung von Gottesdiensten in der grassierenden Corona-Pandemie abgewiesen. Aus rein präventiven Erwägungen, wie es am Wochenende hieß. Die Gefahrenlage sei derzeit einfach zu groß – und seit dem Sommer sei das Land zu wenig den Hygienevorschriften und -ratschlägen gefolgt. Auch in den Kirchen nicht.

Schwierige Corona-Lage in Frankreich

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Mehr als 1,8 Millionen Covid-19-Infektionen hat Frankreich bislang verzeichnet; Rang vier im weltweiten Vergleich nach den USA, Indien und Brasilien. Und rund 125.000 Neuinfektionen kommen derzeit täglich dazu. Mehr als 40.000 Franzosen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

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