Angela Merkel: Religionen können zu mehr Frieden beitragen


Mehr als 600 Menschen aus über 60 Ländern haben sich virtuell zu einem interreligiösen Weltgipfel verbunden. Gesteuert wird die Tagung aus Lindau am Bodensee. Bei dem interaktiven Treffen stehen diesmal Frauenthemen im Zentrum.

evangelisch.de

Mit einem Appell von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu mehr Dialog zwischen den Religionen ist am Dienstag online die interreligiöse Tagung „Frauen, Glaube und Diplomatie“ eröffnet worden. „Wir dürfen Extremisten keinen Raum lassen, die in ihrer menschenverachtenden Verblendung Religion dazu missbrauchen, Zwietracht zu säen und unser friedliches Zusammenleben zu untergraben“, sagte Merkel in ihrer Videobotschaft: „Wie wichtig dies ist, zeigen auch die abscheulichen Geschehnisse in Dresden, Frankreich und in Wien im Herbst dieses Jahres.“

Merkel eröffnete mit ihrem digitalen Grußwort die interreligiöse „1st Assembly on Women, Faith & Diplomacy“. Vertreterinnen und Vertreter von Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam und anderer Religionen wollen sich vier Tage lang auf einer virtuellen Plattform über neue Formen der Politikgestaltung austauschen. Die Tagung wird von der nach eigenen Angaben größten interreligiösen Nichtregierungsorganisation, „Religions for Peace“, veranstaltet und von Lindau am Bodensee aus geleitet.

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