Brandenburg erteilt erneut Sondergenehmigung für Gigafactory

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Im Tesla-Werk kann weiter gebaut werden. Eine weitere Genehmigung liegt vor, eine fehlt allerdings noch. 200 Lagermitarbeiter wurden schon vermittelt.

DER TAGESSPIEGEL

In ihren Ausmaßen schon gut zu erkennen: die im Bau befindliche Tesla-Gigafabrik in Grünheide.Foto: imago images/Christian Thiel

Der Bau der neuen Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin kommt einen Schritt voran. Der Grund ist eine erneute Sondergenehmigung für den US-Elektroautobauer. Das Brandenburger Landesumweltamt gestattete vorab die Errichtung der Tragwerke für Dächer und Außenwände im Bereich der Gießerei und des Presswerks. Der vorzeitige Beginn dieser Baumaßnahme sei zugelassen worden, da der Umfang der Prüfung nicht sehr groß sei, teilte das Umweltministerium am Dienstag in Potsdam mit.

Dagegen wird der Antrag für einen vorzeitigen Beginn für die Lackiererei und die weitere Rodung von Wald, auf den Tesla wartet, weiter geprüft. Darin sollen Erkenntnisse aus der Anhörung von Kritikern der Fabrik fließen. Der Zeitplan wackelt, der Autobauer hält jedoch weiter daran fest. Für das erste Tesla-Werk dieser Art in Europa steht die komplette umweltrechtliche Genehmigung durch das Land bisher aus, deshalb baut das Unternehmen über vorläufige Zulassungen.

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