Kirchen warnen vor Zusammenarbeit mit umstrittener Neureligion


Es klingt zunächst harmlos: Eine Organisation lädt derzeit breit gestreut Kirchen und Freikirchen in Deutschland zu einer digitalen Gebetsaktion gegen Corona ein. Doch katholische und evangelische Kirche warnen nun eindringlich davor.

katholisch.de

Auf eine Aktion der umstrittenen Neureligion „Shinchonji“ haben evangelische und katholische Weltanschauungsbeauftragte aufmerksam gemacht. Zurzeit lade eine Organisation „Heavently Culture World Peace Restoration of Light“ (HWPL) breit gestreut Kirchen und Freikirchen in Deutschland zu einer digitalen Aktion mit dem Titel „Eins im Gebet und im Bitten gegen Covid-19“ am 3. Dezember ein, so der Frankfurter evangelische Beauftragte, Pfarrer Oliver Koch. In dem Begleitschreiben und dem Flyer zu der Aktion werde nicht deutlich, dass es sich bei HWPL um eine Organisation der Shinchonji handele. Der Gründer dieser koreanischen Neureligion und selbsternannte „Pastor der Endzeit“, Man-Hee Lee, befinde sich in Südkorea wegen schwerer Vorwürfe in Haft.

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