Mungo-Weibchen zetteln Stress mit anderen Gruppen an – um sich heimlich mit dem Feind zu paaren


Weil eine spezielle Art Mungos in Afrika zumeist nur unter sich bleibt, haben die Weibchen eine raffinierte Methode entwickelt, um den Genpool zu erweitern. Und zwar auf Kosten ihrer Gatten.

stern.de

Können ganz schön kreativ werden, wenn es darum geht, den Partner zu hintergehen: Zebramangusten ©Michael Weber/ / Picture Alliance

Ein Mungo-Art in Afrika, die Zebramangusten, bleibt eigentlich gern unter sich. Oftmals verlassen die sehr territorialen Tiere ein Leben lang niemals die kleine Gruppe, in die sie hineingeboren werden. Evolutionsbiologisch ist das natürlich ungünstig, Inzucht und damit verbundene, vermehrte Fehlbildungen können die Folge sein. Wissenschaftler haben nun heraus gefunden, dass die Weibchen der Zebramangusten diese Gefahren offenbar erkannt haben – und auf hinterhältigste Art und Weise gegensteuern.

Die weiblichen Mungos gehen bewusst auf Konfrontationskurs mit anderen Mungo-Gruppen in der Region und nutzen das entstehende Chaos und die Gewalt, um sich heimlich mit Männchen der anderen Gruppe davonzuschleichen und zu paaren.

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