Studie der Uni Bochum Hinweise auf Rassismus bei der Polizei

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Das Thema Rassismus bei der Polizei sorgt seit Monaten für Diskussionen. Eine Studie zum Thema Körperverletzung im Amt zeigt nun: Nicht-weiße Menschen machen viel häufiger Diskriminierungserfahrungen als Weiße.

Uli Hauck | tagesschau.de

Der Kriminologe Tobias Singelnstein von der Ruhr-Uni Bochum hat einen zweiten Zwischenbericht zum Projekt „Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen“ vorgestellt. In der nicht-repräsentativen Online-Befragung ging es nicht grundsätzlich um rassistische Einstellungen in der Polizei, sondern um mutmaßlich rechtswidrige Polizeigewalt.

Online befragt wurden knapp 3400 Personen, außerdem wurden 17 Experteninterviews mit Polizeibeamten geführt. In der Studie wurden die Teilnehmer gefragt, welcher Personengruppe sie sich zuordnen würden.

Für die Gruppe der „People of Colour“ wurde dabei folgende Definition verwendet: „‚People of Colour‘ sind von Rassismus betroffene Menschen, die angeben, üblicherweise von anderen nicht als ‚deutsch‘ aussehend wahrgenommen zu werden. „People of Colour“ meint dabei nicht allein eine nicht-weiße Hautfarbe, sondern umschreibt auch die dahinter stehenden Machtverhältnisse.“

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