Das Universum wird heißer


Kosmische Hitze: Das Universum ist in den letzten zehn Milliarden Jahren um das Zehnfache heißer geworden, wie Messungen belegen. Demnach haben sich kosmische Gase, Galaxien und andere Materie seither auf rund zwei Millionen Kelvin aufgeheizt. Ursache für diesen Hitzeschub ist das gravitationsbedingte Zusammenballen von Materie zu immer größeren Strukturen. Dabei entsteht Hitze, die den Kosmos aufheizt.

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Die Zusammenballung der Materie in Sternenwiegen, Galaxien und Galaxienclustern heizt den Kosmos auf. ©NASA/ESA – Hubble Heritage (STScI/AURA)- ESA/Hubble Collaboration

Direkt nach dem Urknall herrschten im jungen Kosmos noch Temperaturen von Milliarden Grad. Erst als sich der Kosmos weiter abkühlte, entstanden die ersten Atomkerne und später Atome, die kosmische Hintergrundstrahlung wurde frei. Seither hat sich das Universum immer weiter ausgedehnt. Gängiger Theorie nach werden sich dadurch in Zukunft die Materiedichte und Temperatur immer mehr verringern – am Ende ist der Kosmos dann leer und kalt.

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