Immer mehr Todesfälle durch Masern


Die WHO schlägt Alarm. 2019 gab es weltweit so viele Masern-Fälle wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Mehr als 207.000 Menschen starben. Der Anstieg der Erkrankungen könnte sich weiter verstärken – ein Grund: Corona.

tagesschau.de

Mangelnder Impfschutz hat laut den Vereinten Nationen zu einer starken Ausbreitung der Masern geführt. Mehr als 207.000 Menschen seien im vorigen Jahr an den Masern gestorben, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. Die meisten davon seien Kinder unter fünf Jahren.

Damit sei die Zahl der Todesfälle durch Masern seit 2016 um rund die Hälfte gestiegen. Die bestätigten Masern-Fälle erreichten den Angaben zufolge 2019 mit 870.000 den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren.

Weltweit zu niedrige Immunisierungsrate

Der Hauptgrund für die Todesfälle sei, dass Kinder die zwei nötigen Impfungen nicht rechtzeitig bekommen hätten. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom sagte: „Wir müssen zusammenarbeiten, alle Länder unterstützen und Gemeinden einbinden, um überall jeden einzelnen Menschen gegen Masern zu impfen und dieses tödliche Virus zu stoppen.“

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