Biden gewinnt US-Wahl mit 306 Wahlleuten


Nach Prognosen der US-Sender kommt Joe Biden auf 306 Wahlleute – ein deutlicher Vorsprung. Trump konnte 2016 exakt genauso viele Wahlleute auf sich vereinen.

DER TAGESSPIEGEL

Der neu gewählte US-Präsident: Joe Biden.Foto: Paul Sancya/AP/dpa

Der neu gewählte US-Präsident Joe Biden hat die Wahl nach jüngsten Prognosen von Fernsehsendern mit exakt demselben Vorsprung gewonnen wie der nun unterlegene Amtsinhaber Donald Trump vor vier Jahren.

Den Berechnungen zufolge kommt Biden auf 306 Wahlleute – deutlich mehr als die für einen Sieg erforderlichen 270. Im Streit um die Wahl steigt indes der Druck auf Trump, der das Resultat nicht anerkennen will.

Mehrere US-Behörden wiesen von ihm verbreitete Gerüchte über Wahlfälschung zurück und sprachen von der sichersten Abstimmung der US-Geschichte.

Die Sender CNN, NBC, ABC und CBS prognostizierten am Freitag, dass der Demokrat Biden den Bundesstaat Georgia gewonnen habe und der Republikaner Trump den Bundesstaat North Carolina. Das waren die letzten beiden Bundesstaaten, in denen noch kein Sieger bei der Wahl vom Dienstag vergangener Woche ausgerufen worden war.

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