Fast gesamte kirchliche Reisegruppe mit Coronavirus infiziert

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Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen fahren in die Toskana – und kommen fast geschlossen mit dem Coronavirus zurück. Die Fahrt war von der Diözese Mainz genehmigt worden, doch auch ein Hygienekonzept konnte den Teilnehmern nicht helfen.

katholisch.de

Eine kirchliche Reisegruppe aus dem Bistum Mainz, die noch im Oktober trotz Corona-Pandemie nach Italien gefahren war, hat sich nahezu komplett mit dem Virus infiziert. Das Bistum bestätigte am Freitag, dass 27 der 28 Teilnehmer nach der Rückkehr aus der Toskana positiv getestet worden seien. Eine Frau sei schwer erkrankt und befinde sich aktuell im Krankenhaus. Zwei weitere Teilnehmer der Fahrt seien ebenfalls in eine Klinik eingewiesen worden, hätten diese aber mittlerweile wieder verlassen können. Bei der folgenschweren zweiwöchigen Reise, über die zuerst die Mainzer „Allgemeine Zeitung“ berichtet hatte, handelte es sich um ein Angebot der Behindertenseelsorge.

Die Fahrt für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen sei vom zuständigen Seelsorgeamt „nach sorgfältiger Abwägung der Risiken und Prüfung des Hygienekonzeptes genehmigt worden“, teilte Bistumssprecher Tobias Blum mit. „Tragischerweise wurde deutlich, dass sich selbst nach bester Abwägung aller Risiken eine hundertprozentige Sicherheit nicht erreichen lässt.

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