Frankfurt am Main: Wasserwerfer gegen „Querdenken“-Gegner


Bei den „Querdenken“-Protesten in Frankfurt am Main hat die Polizei Wasserwerfer gegen Gegendemonstranten eingesetzt.

Deutschlandfunk-Nachrichten

Großes Polizeiaufgebot bei Querdenken-Demo in Frankfurt (dpa / Boris Roessler )

Sie begründete dies auf Twitter damit, dass die Strecke des Demonstrationszuges blockiert und auch nach mehrfacher Aufforderung nicht wieder freigegeben worden sei. Inzwischen konnten die „Querdenken“-Anhänger ihren Protestzug fortsetzen. Auch die Polizei hatte ihn mehrfach angehalten, weil viele Teilnehmer gegen Hygieneauflagen verstoßen hätten. Korrespondenten berichten, fast niemand trage einen Mund-Nase-Schutz. Auch Mindestabstände würden nicht eingehalten.

Die Initiative „Querdenken“ organisiert seit Monaten bundesweit Demonstrationen gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Mehrfach nahmen auch Rechtsextreme an den Protesten teil. In Leipzig gingen vor einer Woche mehrere zehntausend Menschen auf die Straße. Die Polizei erklärte die Demonstration wegen Verstößen gegen die Hygieneauflagen für aufgelöst, setzte die Anordnung aber nicht durch.