Plagiatsvorwürfe gegen Giffey: „Abschließende Überprüfung und Bewertung unerlässlich“


Familienministerin Franziska Giffey will auf das Führen ihres Doktortitels verzichten. Dem Koalitionspartner und den Oppositionsparteien geht das nicht weit genug.

Süddeutsche Zeitung

Familienministerin Franziska Giffey hatte am Freitag angekündigt, auf das Führen ihres Doktortitels künftig zu verzichten. (Foto: imago images/Christian Thiel)

Trotz des Verzichts auf das Führen ihres Doktortitels hält die Kritik an Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) an. Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki sagte der Bild-Zeitung, Giffey werde durch dieses Vorgehen nicht erlöst, denn die Frage, ob sie bei der Erstellung der Arbeit geschummelt habe, werde abschließend geklärt werden müssen.

Auch die CDU-Spitze pocht auf eine Fortsetzung des Prüfverfahrens. „In der Causa Giffey ist im Interesse der Integrität unseres Wissenschaftssystems eine abschließende Überprüfung und Bewertung unerlässlich“, sagte die Vorsitzende des CDU-Bundesfachausschusses Bildung, Forschung und Innovation, Karin Prien, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

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