Kirche: Geld für Bildung statt für neue Kampfflugzeuge ausgeben


Die Evangelische Kirche von Westfalen fordert von der Bundesregierung, auf die geplante Beschaffung von 45 neuen Kampfflugzeugen zu verzichten und das Geld stattdessen für Bildungsförderung und Armutsbekämpfung auszugeben.

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Dies wären „nachhaltige Investitionen zur Sicherung der sozialen Teilhabe und damit auch des weltweiten Friedens“, erklärte der Friedensbeauftragte der Landeskirche, Heiner Montanus, am Freitag in Bielefeld. Noch sei Zeit, die für den Kauf veranschlagten Steuermittel so einzusetzen, „dass sie eindeutig und unmissverständlich dem Leben dienen und den Frieden fördern“.

Als Ersatz für das in die Jahre gekommene Kampfflugzeug Tornado wolle die Bundesregierung für rund acht Milliarden Euro 45 Exemplare der amerikanischen F-18-Flugzeuge kaufen, erklärte Montanus. Dreißig dieser Maschinen sollten im Kriegsfall mit US-Atombomben bestückt werden können, deren Abwurf massenhaftes Sterben und nukleare Verwüstung zur Folge hätte. Die Beschaffung diene laut offizieller Lesart zwar lediglich der atomaren Abschreckung, sagte der kirchliche Friedensbeauftragte. Sie mache aber auch eine atomare Kriegsführung möglich.

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