Einweggeschirr aus Zuckerrohr und Bambus


Aus Abfall mach neu: Aus Zuckerrohrabfällen und Bambus lassen sich Einweggeschirr und nachhaltige Verpackungen herstellen, wie Forscher herausgefunden haben. Der Vorteil: Die Plastikalternative kann klimafreundlich produziert werden und zersetzt sich innerhalb von 60 Tagen vollständig. Zudem ist das pflanzenbasierte Material nicht nur gesundheitlich unbedenklich, sondern auch wasserdicht und genauso widerstandsfähig wie sein Pendant aus Plastik.

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Dieses Einweggeschirr wurde aus Bambusfasern und Zuckerrohrabfällen hergestellt. ©Ruby Wallau/ Northeastern University

Es gibt bereits viele Ansätze gegen unser globales Plastikproblem: Forscher entdeckten zum Beispiel ein Bakterium, das sich von PET ernährt und dafür sorgt, dass sich der Kunststoff schneller zersetzt. Zudem werden mancherorts konventionellem Plastik Enzyme oder Metallionen beigemischt, die den Kunststoff besser kompostierbar machen. Und auch biologische Plastikalternativen aus Mais, Kartoffeln oder Zuckerrüben werden populärer.

Doch viele dieser Konzepte klingen nur auf den ersten Blick nach einer nachhaltigen Lösung. Denn biologisch abbaubare Plastiktüten verrotten meist nicht schneller als ihr konventionelles Pendant. Und der Anbau pflanzlicher Rohstoffe für den Biokunststoff verbraucht Düngemittel, Pestizide und Landfläche.

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