Religiotie: „Fragwürdige Aktionen“ – Wer stellt im Bayerischen Wald Kreuze auf?


Ärger im Nationalpark Bayerischer Wald: Seit einiger Zeit stellen Unbekannte dort immer wieder illegal Kreuze und Gedenktafeln auf. Die Nationalparkverwaltung ist empört und sieht das Kreuz missbraucht.

katholisch.de

Glaubenszeugnis oder Dummejungenstreich? Im Nationalpark Bayerischer Wald gibt es Ärger um illegal aufgestellte Kreuze und Gedenktafeln. Wie der Bayerische Rundfunk (BR) am Dienstag berichtete, werden von Mitarbeitern des Nationalparks auch in der Kernzone des Schutzgebiets regelmäßig illegale Markierungen und Denkmäler entdeckt. So seien nach Angaben der Nationalparkverwaltung gerade erst am Farrenberg im Kreis Freyung-Grafenau ein Kreuz an eine Felswand geschraubt und an der Felsengruppe „Drei Zwerge“ ein Kreuz im Boden verankert worden.

Gleichzeitig entdeckten die Mitarbeiter des Nationalparks immer häufiger illegal frei geschnittene Wege, die teilweise auch markiert worden seien, so der BR. So sei ein Weg jüngst zum Beispiel durchgehend mit einem roten Herz gekennzeichnet worden. „Diese Aktionen sind kein Zeichen der Wertschätzung unserer Natur und Schöpfung gegenüber. Personen, die Kreuze oder Gedenktafeln aufstellen, handeln nicht nur gegen die geltenden Nationalparkregeln, sie beschädigen und stören mit ihrem Verhalten in erster Linie die unberührte Natur“, sagte der Leiter des Nationalparks, Franz Leibl.

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