Häftlinge in Texas transportieren freiwillig Coronatote – für zwei Dollar die Stunde

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Acht Stunden täglich transportieren Gefängnisinsassen in El Paso die Leichen von Coronaopfern – für zwei Dollar die Stunde. Wie US-Medien berichten, haben sich die neun Häftlinge freiwillig gemeldet.

stern.de

Die Gerichtsmedizin in El Paso ist überlastet: Gefängnisinsassen sollen dem Personal nun unter die Arme greifen (Symbolbild). ©Paul Zinken/dpa

Häftlinge in El Paso im US-Bundesstaat Texas haben sich freiwillig für den Transport von an Covid-19 verstorbenen Menschen gemeldet. Mit den rekrutierten Helfern wollen die Behörden vorübergehend das überlastete Personal im Büro des Gerichtsmediziners im Corona-Hotspot El Paso County entlasten. Dies berichten mehrere US-Medien.

Laut „CNN“ haben sich neun Insassen des Gefängnisses von El Paso County für die Aufgabe gemeldet. Die Männer arbeiteten bereits seit einer Woche in den permanenten und mobilen Lagerhallen, in denen über 100 Leichen von Coronatoten aufbewahrt seien.

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