Saudi-Arabien: Islamisten gegen Islamisten


Saudi-Arabien geht gegen Muslimbruderschaft vor, ehe Joe Biden dagegen einschreiten kann.

tachles.ch

Wenn Joe Biden am 20. Januar 2021 ins Weisse Haus einziehen wird, dürften sich die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien verändern. Unter Donald Trump durfte Kronprinz Mohammad Bin Salman machen, was er wollte. Die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul 2018 interessierte Trump ebenso wenig wie der von den Saudis brutal geführte Krieg im Jemen. Ganz anders die Demokraten, die Saudi-Arabien massive Vorwürfe wegen Menschenrechtsverletzungen machen. Daher wollen die Saudis noch schnell «aufräumen», so gut es geht. In einer einzigartigen Kampagne geht die Führung in Riad nun gegen die Muslimbruderschaft vor, eine islamistische Bewegung, die von allen Monarchien in den Golfstaaten gefürchtet wird. Die Muslimbruderschaft, die sich als gewaltlos darstellt, wird von den amerikanischen Demokraten mehr oder weniger akzeptiert, sie seien ja keine «Terroristen».

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