Aalschwarm am Tiefseeberg


Während riesige Fischschwärme in den Ozeanen nicht ungewöhnlich sind, ist das wilde Durcheinander dieser Aale eine einzigartige Entdeckung. Denn dieser Schwarm hat sich an einem Tiefseeberg unterhalb von 3000 Metern gesammelt.

wissenschaft.de

(Bild: Deep Sea Fish Ecology Lab/ Astrid Leitner and Jeff Drazen, University of Hawaii Manoa, DeepCCZ expedition)

Am Grund der Tiefsee entdecken Wissenschaftler immer wieder unterseeische Berge, deren Gipfel tausende Meter unter der Meeresoberfläche liegen. Diese sogenannten Seamounts entstehen in der Regel, wenn sich Ozeanplatten bewegen und sich so Vulkane bilden, die aber nicht die Wasseroberfläche erreichen. Meeresbiologen haben bislang jedoch nur ein paar hundert dieser Tiefseeberge und ihre kaum besiedelte Umgebung genauer erforscht.

Die Pazifikregion zwischen Hawaii und Mexiko, die sogenannte „Clarion Clipperton Zone“, ist ein Gebiet, im dem mehrere Seamounts und auch Lizenzgebiete für den künftigen Tiefseebergbau liegen. Wissenschaftler um Astrid Leitner von der University of Hawaii in Manoa haben während ihrer Expedition drei dieser Tiefseeberge und ihre Umgebung auf Vorkommen von Kupfer, Zink, Kobalt und Mangan für die Metallgewinnung hin untersucht.

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