Alpen: Erosion überrascht Forscher


Verblüffend anders: Die Alpen wachsen teilweise überraschend schnell in die Höhe, gleichzeitig verhält sich die Erosion ganz anders als erwartet, wie eine alpenweite Erosionsstudie enthüllt. Denn die Abtragung ist nicht dort am höchsten, wo der Untergrund weich ist, sondern im harten Fels. Steile Hänge sind jedoch überraschend wenig anfällig. Zudem spielen Niederschläge und Gesteinstyp eine geringere Rolle als bislang angenommen, wie die Forscher berichten.

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Die Erosion verläuft in den Alpen teilweise ganz anders als bislang gedacht. ©Universität Bern/ Unsplash

Ob ein Gebirge in die Höhe wächst oder im Laufe der Zeit abgetragen wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen treibt der Druck kollidierender Erdplatten die Berge in die Höhe, im Falle der Alpen ist dies die anhaltende Kollision der afrikanischen mit der Eurasischen Platte. Dieser Hebung wirken das Gewicht der Berge und die Erosion entgegen. Wie hoch der Anteil der Abtragung allerdings bei den verschiedenen Gebirge ist und wovon sie abhängt, ist allerdings strittig.

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