Twitter entfernt Aufruf zum Verbrennen von Priestern nicht: Trotz eigener Anti-Hass-Regeln


Auf Twitter waren tagelang Nachrichten mit einem spanischen Hashtag, der eine lebendige Verbrennung katholischer Priester fordert, zu sehen. Trotz der Einschränkungen von Hetze im Internet war er zunächst nicht entfernt worden.

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Das berichtet das US-Internetportal „Crux“. Die Einladung zu #FuegoAlClero – zum Anzünden des Klerus – sei zuerst von mehreren pro-marxistischen Anhängern herausgegeben worden, heißt es dort.

Ziel sei die Unterstützung einer Reform des spanischen Bildungssystems gewesen, das den Staat in die Kontrolle des Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen bringt. Ferner solle die Unterstützung Tausender katholischer Schulen eingeschränkt werden.

Twitter habe trotz Beschwerden nicht reagiert

Der Aufruf wurde jedoch von Aufrufen zum Abbrennen von Kirchen begleitet. So heiße es in einem Kommentar: „Die einzige Kirche, die beleuchtet wird, ist die, die in Flammen steht“. Unterzeichnet ist der Aufruf laut Crux von „den Töchtern der Hexen, die man nicht verbrennen konnte“. Noch am Donnerstagmorgen war der Hashtag frei abrufbar.

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