Christen-Flanke bei den „Querdenkern“: Anfälligkeit nicht nur in den „bible belts“


Auf den „Querdenker“-Demos laufen auch Christen mit. Es ist eine bestimmte Klientel, die sich auch bei Pegida und Afd-Demos findet. Wo sind die Anknüpfungspunkte und wer ist besonders „anfällig“?

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Auf immer mehr „Querdenker“-Demos tauchen auch religiöse Symbole auf. Hölzerne Kruzifixe oder Rosenkränze, die in die Höhe gereckt werden und als Fernsehbild der Demo einen „Kreuzzug“-Anstrich geben.

In München versuchten die Initiatoren einer „Querdenker“-Demo auf der Theresienwiese, nachdem die genehmigte Teilnehmerzahl überschritten wurde, das Ganze als „Gottesdienst“ unter freiem Himmel umzudeklarieren. Kirchenvertreter kritisierten all das. Doch schon auf Pegida- und AfD-Demos fand sich regelmäßig auch eine bestimmte christliche Klientel. Das Ganze lässt sich inzwischen regional wie ideologisch recht gut verorten.

Entscheidend ist das Bibelverständnis

Der Leipziger Religionssoziologe Gert Pickel beschäftigt sich seit Längerem mit dem Phänomen: „Die empirischen Studien zeigen, dass die Christen, die sehr fundamentalistisch denken und eine sehr konservative Weltanschauung haben, besonders anfällig für die Querdenker-Bewegung sind.“

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