Früherer Priester neuer Bundesgeschäftsführer der Werteunion


Als Gründe für sein Engagement nennt er „christliche, bürgerliche, freiheitlich-konservative und patriotische Werte“: Philipp Tropf ist neuer Bundesgeschäftsführer der umstrittenen Werteunion – bis 2017 war er Priester des Bistums Würzburg.

katholisch.de

Philipp Tropf, bis 2017 katholischer Priester des Bistums Würzburg, ist neuer Bundesgeschäftsführer der Werteunion. Das berichtet das Aschaffenburger „Main-Echo“ (Dienstag). Er sei in einem normalen Bewerbungsverfahren ausgewählt worden, sagte Tropf dem Blatt. Das Amt habe er seit Mitte November inne. Der Theologe wurde 2017 vom Bistum ein Jahr nach seiner Priesterweihe aus persönlichen Gründen von seinem Dienst entbunden. Mittlerweile ist Tropf verheiratet.

Politisch hat der Theologe nach eigenen Angaben keine Probleme mit den Positionen der Werteunion. Er sei seit 25 Jahren Mitglied der CSU. Als Gründe für sein Engagement nennt Tropf gegenüber der Zeitung „christliche, bürgerliche, freiheitlich-konservative und patriotische Werte“. Diese sieht er in der Union derzeit nicht mehr ausreichend vertreten. Die Union drifte „beim Versuch, die Mitte zu erobern, immer weiter nach links ab“, so der frühere Priester gegenüber dem „Main-Echo“.

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