Islamismus bei Schülern: Lehrer können nicht richten, was die Gesellschaft ignoriert


Die Toleranz gegenüber radikal-muslimischen Parallelwelten muss enden. Es braucht mehr Angebote für Kinder außerhalb der Moschee.

Frank Bachner | DER TAGESSPIEGEL

Manchmal prallen westliche liberale Werte und fundamentalistisch-muslimische Werte im Klassenraum aufeinander. Foto: IMAGO

Was läuft schief, wenn muslimische Schüler in Berliner Schulen grenzenlosen Judenhass verbreiten, wenn sie einen religiös motivierten Mord begrüßen oder tolerieren, wenn sie Frauen als Menschen zweiter Klasse betrachten?

Viele Lehrer erzählen mittlerweile von ihren problematischen Erfahrungen mit muslimischen Schülern, oft verbunden mit dem Satz, endlich rede man öffentlich darüber. Es war, als hätte die Spandauer Schulleiterin, die kürzlich die Bedrohung einer Lehrerin durch einen muslimischen Schüler öffentlich gemacht hatte, ein Ventil geöffnet.

Damit ist man schon beim ersten Problem. Solch´ erschreckenden Äußerungen sind seit Jahren Thema an Schulen, nur traute sich kaum jemand, sie öffentlich anzusprechen. Zu groß war und ist die Angst, in die rechte oder die rassistische Ecke gestellt zu werden.

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