Lebenslange Haft in „Charlie Hebdo“-Prozess gefordert


Die beiden Hauptverdächtigen sollen als Hintermänner die islamistischen Attentäter unterstützt haben. Für die zwölf weiteren Angeklagten werden fünf bis 30 Jahre gefordert.

Die Presse

Im Prozess um den Anschlag auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ vor fast sechs Jahren hat die Anklage lebenslange Haftstrafen für zwei der mutmaßlichen Hintermänner der Attentäter gefordert. Die beiden Hauptverdächtigen sollen für ihre Schlüsselrolle bei der Vorbereitung des Anschlags und weiterer Angriffe lebenslang ins Gefängnis, wie die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte.

Für die weiteren zwölf Angeklagten – darunter eine Frau – forderte die Staatsanwaltschaft in ihrem Plädoyer Haftstrafen von fünf bis 30 Jahren. Die 14 Verdächtigen sollen das islamistische Brüderpaar Cherif und Said Kouachi unterstützt haben, das am 7. Jänner 2015 die Redaktion von „Charlie Hebdo“ stürmte und zwölf Menschen tötete, darunter einige der bekanntesten Karikaturisten Frankreichs.

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