Mittelmeer-Energiekrise: Mutmaßliche Agenten wegen Spionage verhaftet


Zwei Griechen sollen Infos über Militäranlagen an die Türkei geliefert haben. Sie wurden vorläufig festgenommen.

Die Presse

Die Energiekrise im östlichen Mittelmeer hat zur Festnahme von zwei mutmaßlichen Agenten geführt. Zwei Griechen sollen Informationen über Militäranlagen in der Region der griechischen Inseln Rhodos und Kastelorizo an die Türkei geliefert haben. „Die Behörden haben ihre Arbeit gemacht“, sagte der griechische Regierungssprecher Stelios Petsas dem Athener Fernsehsender Alpha am Sonntag und bestätigte damit eine Mitteilung der griechischen Polizei vom Vorabend.

Die Festnahme könnte zu weiteren Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei führen. Einer der Verhafteten ist nämlich Mitarbeiter und Dolmetscher des türkischen Generalkonsulats auf der Touristeninsel Rhodos. Er ist zwar griechischer Staatsbürger, gehört aber einer moslemisch-türkischen Minderheit an, die im Nordosten Griechenlands lebt, wie die griechische Presse am Sonntag berichtete.

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